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Die große Digitalisierung

Autor_factory42

Ein Reisebericht für Medien und Verlage

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Was für eine Überschrift. Sie wirkt schon fast ein wenig bedrohlich oder? Ich glaube aber, das verliert sich relativ schnell, wenn man anfängt, die ersten Schritte auf dieser Reise zu tun. Aber schauen wir uns doch einfach mal an, wo wir gerade stehen...

Print ist rücklaufig.

Okay, das klingt schon wieder bedrohlich, aber unter uns: So schlecht sieht es gar nicht aus und die Auflagen sind ja nach wie vor hoch. Dennoch merken gerade die Medien- und Verlagsunternehmen, dass sich die Ansprüche geändert haben. Alles wird viel differenzierter betrachtet: Vom Leser, vom Abonnenten und nicht zuletzt vom Anzeigenkunden.

Ich für meinen Teil habe mich das letzte Jahr sehr intensiv mit dem Anzeigenverkauf beschäftigt. Mittlerweile denke ich, dass es der Begriff “Anzeigenverkauf” nicht mehr richtig trifft.

Früher mag es gereicht haben, allein über den Bekanntheitsgrad eines Formats freie Anzeigenplätze z.B. in einem Magazin zu verkaufen. Heute reicht das bei weitem nicht mehr. Der Anzeigenkunde stellt Ansprüche und will wissen, was die Anzeige bringt. Plötzlich kommen da unbequeme Fragen:

  • Wie hoch ist die Reichweite für das spezielle Segment, dass der Kunde mit seiner Werbung erreichen will?
  • Wie ist der redaktionelle Themenschwerpunkt?
  • Wie platziert sich der Wettbewerb?
  • Was ist nötig, dass die Werbung ihre Zielgruppe erreicht?
  • Noch mehr Fragen?

Eigentlich nur eine: Wie bringt man den Konsumenten dazu, auf Werbung zu reagieren?

Grundlagen der Digitalisierung

Und damit nähern wir uns auch schon der in meinen Augen größten Herausforderung für Medien. Der Kunde sieht eben nicht mehr nur die eine Anzeige, nein, er sieht eine Kampagne, eine Story, um seine Interessenten zu gewinnen.

Das Praktische ist ja, dass die meisten Verlagshäuser und Medienunternehmen schon alles “im Regal liegen haben”, was man braucht. Neben klassischen Printausgaben gibt es die digitalen Ausgaben, die Apps, die Webseiten, die Communities, die Newsletter und nicht zuletzt Events.

Was bedeutet das? Der Anzeigenverkauf wird zur Agentur und die verschiedenen Kanäle lassen sich zu einem wunderbaren Gesamtangebot kombinieren.

Soweit zur Herausforderung. Der eine oder andere denkt sich jetzt “ja und? was hat das alles mit Digitalisierung zu tun?”. Ganz genau, die kommt jetzt:

Der Begriff “Digitalisierung” ist für mich eigentlich nur der Sammelbegriff für das, was getan werden muss: Es gilt, alte schwerfällige Prozesse und Systeme abzulösen und diese zu transformieren. Redaktion, Anzeigenverkauf und Disposition, Abogeschäft und Marketing müssen Hand in Hand arbeiten und vernetzt sein. In meinen Augen gibt es aktuell keine bessere Lösung auf dem Markt als die Produktpalette von Salesforce. Die geniale Verbindung aus Sales- und Marketingcloud bietet unglaublich spannende Möglichkeiten.

Aber ich schweife schon wieder ab – schließlich geht es mir ja um den Anzeigenverkauf. Seit fast 8 Jahren bin ich für unser Salesforce Angebotsmodul verantwortlich. Wir haben mittlerweile so viel Know-How in das Produkt gesteckt, dass es für jeden Verlag das perfekte Tool ist, um den Verkäufern das Leben leichter zu machen.

Vom Platzhalter zum Berater

Denn mit unserer Erweiterung speziell für dieses Thema lässt sich schon während der Angebotserstellung gezielt auf die Ansprüche des Kunden eingehen. Freie Platzierungen in Ausgaben und Newslettern werden beispielsweise direkt in Echtzeit angezeigt und können sofort reserviert werden. Banner, Newsletter oder Contentwerbung können detailliert mit der passenden Segmentierung angeboten werden. Zusätzlich lassen sich redaktionelle Informationen wie z.B. Themenschwerpunkte abrufen. Kurz: Bereits im Angebot hat der Verkäufer alle Informationen verfügbar, um seinen Kunden ein aussagekräftiges Angebot zukommen zu lassen.

Damit wird aber nicht nur der Kunde bedient, sondern auch den Kollegen das Leben erleichtert. Im Hintergrund werden Platzierungs- und Segmentierungsdaten hinterlegt und Verfügbarkeiten aktualisiert. Davon profitieren andere Verkäufer, aber auch die Disposition. Denn beide Bereiche müssen nicht mehr manuell Informationen einholen, sondern haben diese immer abrufbereit in Salesforce. Bei Beauftragung sind z.B. für den AdServer notwendige Daten schon soweit aufbereitet, dass die Weiterverarbeitung wesentlich vereinfacht wird. Die Redaktion hat einen Überblick der Anzeigen und Kunden. Bereits veröffentlichte Anzeigen und durchgeführte Kampagnen kann der Kundenbetreuer bequem einsehen und verwerten.

Mit jedem Satz, den ich schreibe, fällt mir schon wieder ein neuer Mehrwert ein. Aber erst mal genug davon, schließlich soll dies ein Blogartikel werden und kein Fachbuch.

Alles in allem bin ich davon überzeugt, dass die Reise zur Digitalisierung gerade begonnen hat und dahinter ein großes Umdenken steckt: Bei den Ansprüchen, den Systemen, den Prozessen und der ganzen Umsetzung.

Ich bleib auf jeden Fall am Ball und werde mit ausführlichen Reiseberichten von mir “lesen” lassen.

Weitere Informationen zu der erwähnten Lösung für den Anzeigenverkauf und die Disposition finden Sie hier.

Sie sind interessiert an unseren Medien- und Verlags Know-How? Vereinbaren Sie ein persönliches Beratungsgespräch. Wir freuen uns auf einen regen Austausch.

Themen: appero quote Medien & Verlage Salesforce Angebotsmanagement Verlag Digitalisierung Anzeigendisposition