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Ein Tag im September

Autor_factory42

Zeiterfassung in der Reflexion

Montag Morgen, Anfang September, Rückkehr nach 3 Wochen Urlaub. Noch 219 ungelesene E-Mails... Telefon klingelt. Ich werde gebeten meine Zeiten einzutragen - für den Monatsabschluss. Ich öffne eine Oberfläche, blättere im Kalender, erfasse 8 Stunden. Nächster Tag. Erfasse 8 Stunden. Nächster Tag... sind ja zum Glück nur 15 Tage.

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Zeiterfassung - wie sie nicht mehr aussehen sollte

20 Minuten später, Telefon klingelt erneut. Irgendwas stimmt mit den Zeiten nicht. Ach ja. Der 15. August ist ja ein Feiertag. Wäre irgendwie schön gewesen zu sehen, dass wir Bayern einen faulen Lenz geschoben haben während unsere bundesweiten Kollegen die Bilanz in Ordnung gebracht haben. Na gut, bei den 4 Feiertagen im Jahr muss man halt selber mitdenken.

Zeiterfassung in Ordnung gebracht - ich lösche 8 Stunden. Nicht dass mir eh gerade langweilig ist – aber scheint ja wichtig zu sein. Gerade heute, wo ich doch auch noch mein Jahresgespräch mit meinem Vorgesetzten habe.

Da fällt mir ein: Ich wollte doch mal schauen wie viele Überstunden ich gemacht habe – kommt immer gut, wenn man belegen kann, dass man sich auch „committed“. Und vor allem bei der Anzahl an Projekten, die ich stemmen muss. Und außerdem war ich doch auch nur einen Tag krank, oder? Also zurück zur Zeiterfassung. Verdammt. Hätte ich doch nur alle Stunden zusätzlich in Excel erfasst, dann könnte ich mir jetzt schnell einen Report bauen.

Im Laufe meiner beruflichen Karriere habe ich mit den unterschiedlichsten Tools gearbeitet und bin irgendwann auf diese Herausforderungen gestoßen (zugegeben: nicht geballt an einem einzigen Tag). Da ich in gebetsmühlenartiger, manischer, ja psychotischer Manier jeden Tag über meine Leistung reflektiere, um alle Daten für einen reibungslosen geschäftlichen Betrieb zu erfassen – Rechnungen wollen geschrieben werden, Projektmanager wollen ihrer Bestimmung nachkommen, Urlaub soll nicht verschenkt werden – ärgert es mich um so mehr, wenn es keinen persönlichen Mehrwert wie eine Auswertung zur Vorbereitung des oben erwähnten Jahresgespräches gibt. Von einem ansprechenden Design und einer einfachen Handhabung ohne redundante Datenerhebung (mein Urlaub wurde doch schon genehmigt – wieso weiß unsere Zeiterfassung nichts davon?) ganz zu schweigen.

Ich bin Software-Entwickler. Also Weltverbesserer – gefühlt. Denn wer sonst, wenn nicht ein Zugehöriger dieses Berufsstandes, hat in der Digitalisierung dieser Welt die Möglichkeit, durch gute Software den Anwendern bei der Erfüllung lästiger Aufgaben wie Zeiterfassung ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern?

Na gut, vielleicht kommt es in der Realität nicht bei jedem gleich zu Schmetterlingen im Bauch. Aber wenn Ihnen ein paar negative Emotionen und unnötige Aufgaben in Ihrem sicher sehr anspruchsvollen Arbeitsalltag erspart blieben, wäre das doch schonmal ein Anfang, oder nicht?

Und dieser Anfang ist gemacht... ... unsere neue, komplett überarbeitete Version der Zeiterfassungs-App mytime-fx wurde kürzlich veröffentlicht!

Da ich die Kraft der Bilder zu schätzen weiß, würde ich Ihnen die Lösung lieber demonstrieren als die Funktionsweise in Worte zu kleiden. Eines kann ich jedoch schon vorab sagen: Ich glaube, ich habe tatsächlich das ein oder andere Lächeln bei der internen Produktdemo sehen können!
Themen: Zeiterfassung